Der Beruf des Bäckers ist ein staatlich anerkannter Ausbildungsberuf. Der Schwerpunkt der dreijährigen dualen Berufsausbildung liegt auf der betrieblichen Praxis, die durch den theoretischen Unterricht in der Berufsschule ergänzt wird. In der Berufsschule werden Kenntnisse der Backwarentechnologie, technische Mathematik, Wirtschafts- und Sozialkunde vermittelt.
In überbetrieblichen Praxisunterweisungen, die meist in größeren Blöcken stattfinden, werden Spezialkenntnisse und –fertigkeiten vermittelt.Rechtliche Grundlage für die Ausbildung ist die Verordnung über die Berufsausbildung zum Bäcker vom 21. April 2004, die zum Zeitpunkt der Drucklegung gültig ist. Danach sind u. a. folgende Themen Gegenstand der Berufsausbildung: Umweltschutz; Umsetzen von Hygienevorschriften; Anwenden von Informations- und Kommunikationstechniken; Vorbereiten von Arbeitsabläufen; Arbeiten im Team; Qualitätssicherung; Kundenberatung und Verkauf; Lagern und Kontrollieren von Lebensmitteln; Herstellen von Brot und Kleingebäck; Herstellen von Feinen Backwaren aus Teigen; Herstellen und Weiterverarbeiten von Massen, Überzügen, Füllungen, Cremes; Herstellen von Partykleingebäck, Snacks, kleinen Gerichten, Süßspeisen; Entwerfen und Herstellen von Torten und Desserts.
Während der Ausbildung ermittelt die Zwischenprüfung den Ausbildungsstand. Am Ende der Ausbildungszeit findet eine 14-stündige Abschlussprüfung statt, die sich in einen praktischen, schriftlichen und mündlichen Teil gliedert. Mit Bestehen der Abschlussprüfung hat man den ersten Schritt in ein erfolgreiches Berufsleben im Bäckerhandwerk geschafft – Bäckergeselle.
http://www.back-dir-deine-zukunft.de/baecker/ausbildung.html

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Interview / Teil 1
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